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Weihnachtsstimmung ade

2019 – Das waren noch Zeiten…

Die Stadt zieht die Reißleine und sagte aufgrund der aktuell stark steigendenden Corona-Fallzahlen die Weihnachtsmärkte und den verkaufsoffenen Sonntag am 27. November ab.
“Mit der Absage ist es unser wichtigstes Anliegen, dass unsere Besucher, Händler, Vereinsmitglieder, Künstler und Mitarbeiter gesund bleiben. Auch dürfen unsere Weihnachtsmärkte in Taucha nicht als Herd weiterer Ansteckungen dienen… Zum einen können wir den Andrang von Besuchern auf dem Markt und dem Rittergutsschloss, selbst wenn wir diese Areale einzäunen, nur sehr schwer steuern, zum anderen haben wir als Stadt keine Garantie, dass sich die Besucher auch coronakonform verhalten… Wir gehen davon aus, dass sich das Infektionsgeschehen in den nächsten Wochen nicht verbessern wird”, heißt es dazu aus von der Stadtverwaltung.
Da verkaufsoffene Sonntage laut Gesetz über die Ladenöffnungszeiten im Freistaat Sachsenan an besondere Anlässe gebunden sind, entfällt mit der Absasge der Weihnachtsmärkte am 1. Advent auch diese Sonderregelung für Taucha.
Zeitgleich zu dieser Entscheidung informierte das Landratsamt Nordsachsen, dass der Landkreis Nordsachsen am Dienstag, den 21.10. den aktuellen Corona-Schwellenwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen überschritten hat. Der sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz lag laut offizieller Statistik des Freistaates Sachsen bei 50,1.
“Dazu wird eine Allgemeinverfügung erlassen werden. Darin sollen Maßnahmen verankert sein, die die Nachverfolgung der Infektionskette betreffen, aber auch die Verschärfung der Maskenpflicht und Einschränkungen der zulässigen Zahl von Personen bei Feierlichkeiten sowie öffentlichen Veranstaltungen”, informierte das Landatsamt.
Als wäre das alles nicht genug, entfällt auch die im Doppeljubiläumsjahr als Überraschung geplante „Eiszeit Taucha“, bei der auf dem Tauchaer Marktplatz in der Vorweihnachtszeit mit einem großen Eiszelt zum Schlittschuhlaufen und einer Eventhütte eine zusätzliche Attraktion geplant war.
In diesem Doppeljubiläumsjahr war es als Überraschung geplant, direkt nach den Tauchaer Weihnachtsmärkten, für 17 Tage lang, eine „Eiszeit“ auszurichten. Diese Idee stammte von den EXA Icefighters Leipzig, die auf dem Tauchaer Marktplatz in der Vorweihnachtszeit mit einem großen Eiszelt zum Schlittschuhlaufen und einer Eventhütte eine zusätzliche Attraktion anbieten wollten.
„Wir hatten uns sehr darauf gefreut, Taucha und seinen Einwohnern ein tolles Vorweihnachtsfest zu zaubern. Da uns jedoch die Gesundheit aller wichtiger ist, haben wir uns dazu entschieden, unser Projekt auf nächstes Jahr zu verschieben”, heißt es dazu von den Icefightern.
“Wir hoffen, mit den Maßnahmen ein mögliches problematisches Infektionsgeschehen nicht entstehen zu lassen. Damit wollen wir gewährleisten, dass unsere einheimischen Unternehmen, Gastronomie, Hotels und Pensionen, vor allem aber Kindereinrichtungen und Schulen geöffnet bleiben können. Eine Absage halten wir daher für die einzige verantwortungsvolle Möglichkeit”, so die Stadtverwaltung zu den getroffenen Entscheidungen.
Quellen: Presseinformationen des Landratsamtes Nordsachen und der Stadtverwaltung Taucha vom 21.10.2020
Foto: Reinhard Rädler

PS
Ab 1. Advent werden aber wenigstens auf dem Markt die Weihnachtstanne und in der Leipziger und der Schloßstraße die weihnachtlichen Ornamentlichter leuchten.

Alle Vögel sind schon da …

Nein, wir haben uns nicht in der Jahreszeit geirrt! Vielmehr wollen wir auf den kürzlich erschienenen Parthe-Kalender von Naturschützer Bernd Hoffmann aufmerksam machen, der jetzt erhältlich ist.
In seinem neuen Kalender hat Hoffmann die „Vogelwelt der Parthenaue“ – so der Titel des Kalenders – beobachtet. 36 Arten davon hat der Plaußiger in ihrem Lebensraum rechts und links des Parthe-Flüßchens vor die Linse genommen.
Der Heimatverein Taucha tritt wieder als Herausgeber dieses sehenswerten Kalenders in Erscheinung. Gegen eine Schutzgebühr von acht Euro kann das 2021er Exemplar über den Verein sowie im Geschäft „feinBrand“ von Vereinsmitglied Nico Kermes (Foto) in der Leipiger Straße 52 oder in der Buchhandlung „Leselaune“ in der Eilenburger Straße 4 erworben werden.
Foto: Nico Kermes

Tanzprojekt Tauchscher – Es geht los!

TANZPROJEKT TAUCHSCHER
Mach mit!
Hast Du Lust auf Rhythmus und Spaß an Bewegung?
Bist Du Schülerin oder Schüler der 7. – 10. Klasse? – dann tanz mit uns den ‘Tauchscher‘.
Probier Dich aus, lerne Neues kennen und bring Eigenes mit ein.
Anhand der Tauchschen Stadtgeschichte greifen wir Themen auf, die Dich interessieren, setzen diese in choreografische Bilder um und gestalten zusammen ein Tanzstück.
Über das Schuljahr hinweg trainieren und probieren wir einmal wöchentlich, dienstags von 15 – 17 Uhr im Hofgebäude der Oberschule Taucha (ausgenommen in den Ferien). Höhepunkt und zugleich Abschluss bildet die Präsentation des entstandenen Tanzstückes vor Tauchaer Publikum. Deine Teilnahme ist kostenfrei.

Probenbeginn: 10. November 2020
Projektabschluss: Ende August 2021

Bist Du interessiert? – dann komm zum Ausprobieren zu einem oder mehreren Schnupper-Workshops:
Dienstag, 06.10.    15 – 16:30 Uhr Oberschule / Hofgebäude
Freitag, 09.10.       13 – 14:30 Uhr Oberschule / Hofgebäude
15 – 16:30 Uhr Oberschule / Hofgebäude
Dienstag, 13.10.    15 – 16:30 Uhr Jugendclub Taucha
Freitag, 16.10.      13 – 14:30 Uhr Oberschule / Hofgebäude

Anmeldeflyer einfach ausgefüllt an: tanzdentauchscher@gmail.com
oder im Sekretariat der Oberschule Taucha abgeben.

Umfrage zur Fahrradfreundlichkeit

In Taucha gab es im Bereich Gärtnerweg/Max-Klinger-Straße/Ernst-Barlach-Straße bereits eine zweite Demo von rund 100 Anwohnern , die ihrer Forderung nach Verkehrsberuhigung in diesem Wohngebiet Nachdruck zu verleihen wollen.
Passend in diesem Zusammenhang ordnet sich nun ein Aufruf des Allgemeinen Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) zur Teilnahme an einer Umfrage ein (Quelle: Info des des ADFC Sachsen)

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) hat eine große zum Radverkehr gestartet und aufgerufen, am Fahrradklima-Test teilzunehmen.
Bewertet werden unterschiedliche Aspekte des Radfahrens, von der Wegequalität der Radwege bis zur Frage, ob Radfahren im alltäglichen Stadtverkehr eher Entspannung oder eher Stress ist. Insgesamt 32 Fragen umfasst der Fragebogen. Der Fahrradklima-Test ist die größte Befragung zum Radfahrklima weltweit und findet 2020 zum neunten Mal statt.
Mitmachen kann jede Person, die Rad fährt, egal ob sie ADFC-Mitglied ist oder nicht.
Bewertet werden unterschiedliche Aspekte des Radfahrens, von der Wegequalität der Radwege bis zur Frage, ob Radfahren im alltäglichen Stadtverkehr eher Entspannung oder eher Stress ist. Insgesamt 32 Fragen umfasst der Fragebogen. Der Fahrradklima-Test ist die größte Befragung zum Radfahrklima weltweit und findet 2020 zum neunten Mal statt.
Eine rege Teilnahme der Bevölkerung am Fahrradklima-Test soll es ermöglichen, in diesem Jahr ein Bild des Fahrradklimas in Taucha zu zeichnen und mögliche Problemstellen aufzudecken. Auch soll der Test als Anhaltspunkt für die verkehrspolitische Entwicklung der Stadt und zum bundesweiten Vergleich dienen. Der Online-Fragebogen kann mit dem PC, dem Tablet oder auf dem Smartphone auf www.fahrradklima-test.de ausgefüllt werden. Auch der QR-Code auf Flyern und Plakaten leitet direkt zur Umfrage. Die 32 Fragen lassen sich in zehn Minuten beantworten. Falls eine Frage auf die eigene Gemeinde nicht zutrifft – etwa, weil es keine Einbahnstraßen oder Ampeln gibt –, kann man die Frage auch unbeantwortet lassen. Am Ende der Umfrage bietet der Fahrradklima-Test die Möglichkeit für Anmerkungen und Hinweise auf lokale Probleme. Diese konkreten Hinweise und Verbesserungsvorschläge leitet der ADFC nach Abschluss des Projekts an die zuständige Stadtverwaltung weiter.
Wer in mehreren Städten und Gemeinden mit dem Rad unterwegs ist und dort gute Ortskenntnisse besitzt, kann die Infrastruktur in mehr als nur einem Ort bewerten.
Die Umfrage läuft vom 1. September bis zum 30. November 2020. Die Ergebnisse werden im Frühjahr 2021 präsentiert. Der ADFC-Fahrradklima-Test wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert.
Link zum Fragebogen: www.fahrradklima-test.de

Wichtig
Taucha braucht mindestens 50 Teilnahmer, um in die Wertung zu kommen!.

Schlange stehen für die „Chronik von Taucha“

Mit einer Signierstunde vor der Buchhandlung „Leselaune“ endete am 17. Juni für Tauchas Stadtchronisten Detlef Porzig das vorerst letzte Kapitel des zweiten Bandes der „Chronik von Taucha“. Kurz nach 10 Uhr bildete sich sogar eine kleine Warteschlange mit Geschichts-Interessenten, die sich ihr Exemplar vom Buchautor mit einer persönlichen Widmung signieren ließen.
Auch eine Schülergruppe einer 9. Klasse des Geschwister- vScholl-Gymnasium Taucha war gekommen, um sich Teil zwei des Kompendiums Tauchaer Geschichte, das bis zur Gründung der DDR im Jahre 1949 reicht, zu sichern. „Gleichzeitig möchten wir uns auch bei Herrn Porzig bedanken, denn mit seinem Wissen um die regionale Geschichte hat er als Zeitzeuge viele Unterrichtsstunden interessant gemacht“, so Deutsch- und Geschichtslehrerin Ramona Hübner. Gleich nach dem Erwerb des Buches schmökerten die Schüler schon mal auf den 230 Seiten des neuen Geschichtsbandes. Lukas Scholz und Moritz Thiel hatten dann auch gleich die erste Frage an ihre Lehrerin, was es denn mit Buttermarken auf sich habe, die es 1949 gegeben hatte (und die in der DDR erst 1958 endgültig abgeschafft wurden).

„Endlich haben wir auch den Band I der Chronik wieder im Angebot, denn der war lange vergriffen“, informierte Buchhändlerin Anke Kauffmann. „Ich bin dem Heimatverein und seinem Vorsitzenden Hartmut Nevoigt für die Unterstützung sehr dankbar, denn es gab bei der Endfertigung doch einige Hürden zu nehmen“, zeigte sich Buchautor Porzig sehr angetan. „Durch die sehr gute Zusammenarbeit mit dem Medienatelier Hellriegel für Satz, Layout und Druck konnte ich mein Werk zu meiner vollsten Zufriedenheit vollenden“, freute sich der 76-jährige Tauchaer zwischen zwei Widmungen. „Für den Band I mussten wir aus dem Ausgangsmaterial vor dem Druck noch etliche Anpassungen im Layout und kleineren Korrekturen vornehmen, so dass es sich nicht um eine Neuauflage sondern um eine neue Ausgabe handelt“, stellte Medienprofi Frank Hellriegel fachkundig fest.
Auf dem Tisch lagen mit „Spaziergang durch Taucha“ und „Radpartie durch das Tauchaer Land“ auch zwei Bücher, die Detlef Porzig gemeinsam mit seinem Freund und langjährigen Vorsitzenden des Heimatvereins Taucha, Helmut Köhler, verfasst hatte.
Text und Fotos: Reinhard Rädler

Heimatverein wählt Vorstand und ändert Satzung

Die für den 31. März geplante und Corona-bedingt ausgefallene Jahreshauptversammlung des Heimatvereins (HVT) wurde am 2. Juni in der Mehrzweckhalle nachgeholt, da, wo jetzt vorübergehend auch der Stadtrat auf Abstand tagen muss. Der Bürgermeister, selbst Mitglied des HVT, hatte dem Verein diese Möglichkeit eröffnet. Das Ambiente in der großen Halle und die Sitzordnung auf Abstand, verlieh der Versammlung einen besonderen Charakter.

Zunächst stimmten die Teilnehmer über eine Satzungsänderung ab. Darin wird der Vorstand von bisher sieben auf drei Mitglieder verschlankt und besteht nun aus dem 1. und 2.Vorsitzenden sowie dem Schatzmeister, die für eine Dauer von zwei Jahren gewählt werden. In den erweiterten Vorstandsitzungen – sie sind seit geraumer Zeit öffentlich – wird dann die Arbeit von Arbeitsgruppen koordiniert. Schwerpunkte sind hier die Organisation von bzw. Beteiligung an Veranstaltungen, Natur und Umwelt sowie Stadtbelebung. Der “Arbeitskreis Heimat- und Regionalgeschichte Taucha und Umgebung” soll zu einer festen Größe gehören, ebenso die Betreuung der Arbeitsgemeinschaften „Entdeckerteam“ und „Sagenhaftes Taucha“. „Jeder kann sich einbringen und wir versuchen einen gemeinsamen Konsens zu finden“ sagte Hartmut Nevoigt dazu. Der Vereinszweck wurde in der Satzung allgemeiner formuliert. Damit kann der Verein, neben der schon geleisteten Arbeit, in speziellen Arbeitsgruppen flexibler auf neue und regional bedeutsame Themen reagieren.
Vereinsvorsitzender Hartmut Nevoigt bezeichnete in seinem Jahresbericht die Arbeit des Vereins in den letzten Jahren als erfolgreich und gelungen. Leider seien die Vorhaben für das Jubiläumsjahr, für die es teilweise schon feste Planungen und aktive Vorbereitungen gab, weggefallen. Für weitere Veranstaltungen, wie das Dîner en blanc und das Trogbaurennen, muss noch lageabhängig entschieden werden. Stolz ist der Verein auch auf die Jugend-Arbeitsgemeinschaften „Entdeckerteam“ und „Sagenhaftes Taucha“, in denen 33 Kindern aus der Grundschule am Park und der Regenbogenschule Heimatgeschichte nähergebracht wird.In diesem Jahr kommt mit einem Tanzprojekt an der Oberschule, für das der Verein die Projektleitung übernommen hat, sogar noch eine dazu.
Vor der Wahl des neuen Vorstandes wurde Manfred Wulf, der 10 Jahre aktiv im Vorstand unter insgesamt 4 Vorsitzenden gearbeitet hat und aus Altersgründen auf eine Wiederwahl verzichtet hat, für seine unermüdliche Arbeit gedankt. An seine Stelle rückt als 2. Vorsitzender Reinhard Mütze, der im vorigen Jahr dem Verein durch die Gründung der Arbeitsgemeinschaft Regionalgeschichte einen neuen Impuls gegeben hat. Hartmut Nevoigt wurde wieder als Vorsitzender und Reinhard Müller als Schatzmeister in ihren Ämtern einstimmig von den 26 anwesenden Mitgliedern bestätigt. Karin Bell wird weiter als Schriftführerin tätig sein. Karin Fregin und Karin Döring wurden als Kassenprüferinnen für zwei Jahre wiedergewählt. Reinhard Müller konnte als Schatzmeister eine ausgeglichene Bilanz präsentieren. Er dankte am Schluss der Versammlung Hartmut Nevoigt, der vor zwei jahre als Neumitglied den Vorsitz übernommen hat, für seine Arbeit. „Der HVT bietet breite Aktivitätspunkte, die Hartmut gut gemanagt hat“.
Ein Aktivitätspunkt ist auch der vor kurzem in Zusammenarbeit mit dem Medienatelier Hellriegel aus Taucha entstandene 2. Band der Tauchaer Chronik von Detlef Porzig. Auf 230 Seiten dokumentiert der Heimatforscher die Entwicklung von 1919 bis zur Gründung der DDR im  Jahr 1949.  Im Rahmen einer Signierstunde am 17. Juni ab 10 Uhr an der Buchhandlung „Leselaune“ wird Porzig das Buch den interessierten Tauchaerinnen und Tauchaern näher vorstellen.
Text: Matthias Kudra, Reinhard Rädler, Fotos: Joachim Chüo

Tauchscher-Umzug, Flaniermeile, Trog­bau­rennen – abge­sagt und auf 2021 ver­schoben

Was viele vorausgesehen oder befürchtet haben, ist nun traurige Wirklichkeit geworden:
“Der jährliche Veranstaltungshöhepunkt in der Stadt Taucha, das Stadtfest „Tauchscher“, das vom 27. bis 30. August 2020 geplant war, wird aufgrund der COVID-19-Pandemie um zwölf Monate auf das letzte Augustwochenende 2021 verschoben“, teilte die Stadtverwaltung Taucha am 21.04.2020 mit:
“Die Unsicherheit bei den Planungen, der Sicherheitsvorkehrungen vor allem im gesundheitlichen Bereich, machen es schlicht unmöglich, dieses Fest durchzuführen. Weder am letzten Augustwochenende, noch an einem anderen Wochenende in diesem Jahr”, schließt die Stadt jede Hoffnung auf einen Ersatztermin in diesem Jahr aus.
Auch der Heimatverein Taucha e. V. steckte bereits in den umfangreichen Vorbereitungen für den Festumzug, insbesondere auch in den historischen Teil, der für dieses Jahr geplant war.  „Wir danken den aktiven Unterstützern und sind sicher, diese auch im kommenden Jahr wieder mit dabei zu haben.

Dies gilt ebenso für unsere weiteren Veranstaltungen des Festjahrs, wie etwa das 2. Trogbaurennen. Ein Höhepunkt dieses Jahres wird trotz alledem das Erscheinen des zweiten Bandes der Tauchaer Chronik von Detlef Porzig sein. Ein Termin zur Buchpremiere kann derzeit noch nicht genannt werden“, so der Vorsitzende des Heimatvereins Hartmut Nevoigt. Auch das Dîner en blanc, das am 5. Juli geplant war, wird nicht stattfinden. „Ein Beschluss steht zwar noch aus, aber wir sollten da konsequent bleiben“, ergänzte der Vereinsvorsitzende dazu.
„Im zweiten Halbjahr werden wir mit unseren Themen wieder Fahrt aufnehmen. Doch jetzt wünsche ich Euch allen erstmal beste Gesundheit“, zeigte sich Nevoigt optimistisch.

Den vollen Wortlaut der aktuellen Mitteilung der Stadtverwaltung können Sie hier nachlesen.

Kein Osterfeuer – Keine offenen Feuerstellen

Am Gründonnerstag vor einem Jahr hatten wir wohl das heißeste Osterfeuer ever.
Seit den Convid-19-Einschränkungen Mitte März steht aber fest, dass das Osterfeuer 2020 ausfallen muss.
Seit dem heutigen Gründonnerstag ist es nun auch klar, dass es wohl ohnehin ausgefallen wäre, denn der Landkreis Nordsachsen hat die Waldbrandwarnstufe 4 ausgerufen und somit alle offenen Feuerstellen untersagt.
Glück im Unglück: Das Osterfeuer-Verbot kam schon vor längerer Zeit, so dass alle Vorbereitungen und Investitionen zurückgefahren werden konnten. So z.B. auch die Ei-Bestellung des Heimatvereins von mehr als 300 Stück, die noch bei der SachsenEi GmbH dankenswerterweise storniert werden konnten.
Lt. Verfügung sind nunmehr auch Feuer in befestigen Feuerstätten, wie zum Beispiel Gartenkaminen oder auch handelsüblichen Feuerschalen untersagt. (Anmerkung der Redaktion: Damit trifft auch die Information in der LVZ vom 9.4. mit der Überschrift „Nur Flammen in Feuerschalen sind erlaubt“ nicht mehr zu -räd).
Lesen Sie hier die Information der Stadtverwaltung Taucha

Wir bleiben optimistisch: Das nächste Ostern kommt bestimmt.
Herzliche Ostergrüße und bleiben Sie gesund!

Mitgliederversammlung wird verschoben

Die für den 31. März angesetzte Mitgliederversammlung und Wahl des Vorstandes des Heimatvereins Taucha wird aufgrund der aktuellen Lage abgesetzt und auf einen unbestimmten Termin veschoben.
Bleibt alle gesund!

Im Kino wurde geschunkelt

Der Heimatverein Taucha hatte traditionell zum Internationalen Frauentag in die der CT-Lichtspiele Taucha eingeladen und damit die Idee vom heute nicht mehr existierenden Stadtmarketing-Club aus dem Jahr 2005 fortgesetzt.
Mit einer Rose empfing Vereinsmitglied Reinhard Mütze im Kino-Foyer etwa 120 Frauen anlässlich ihres Ehrentages, die mit Freundinnen, Nachbarinnen oder Arbeitskolleginnen aus Taucha und Umgebung gekommen waren. Auch für die Mitglieder(Innen) des Heimatvereins war es eine schöne Gelegenheit, gemeinsam etwas zu unternehmen.

Bevor der Gong zum Beginn des Filmes „Ich war noch niemals in New York“ ertönte, brachte das Musikanten-Duo „Doc Lehmann“ und „DJ Kaul“ aus Finsterwalde die Besucherinnen im Kinosaal in Stimmung. Beim Lied über „Alfred und der Frau an seiner Seite“ konnten die Frauen schon mal schmunzeln und bei „Es gibt kein Bier auf Hawaii“ wurde sogar mitgesungen und geschunkelt.
Damit passten Filmtitel und dieses Lied irgendwie zusammen, denn Hawaii ist wie New York ja auch ein Bundesstaat der USA.
Das Thema hatte auch Uwe Wernecke von der „Wernecke Events & Catering UG“ aus Taucha inspiriert, denn als Mittagsmenue hatte der Döbitzer Unternehmer „Potatoes and Dip“ und Hotdog vorbereitet. Bei den meisten Teilnehmerinnen blieb die Küche zuhause kalt, denn sie nahmen das Angebot gerne an. Mit unterhaltsamer Musik vom Musikanten-Duo ließen es sich die Frauen schmecken und nahmen sich viel Zeit für einen gemütlichen Ausklang ihres Ehrentages.

Dank der Unterstützung durch die Stadt und die Blütenpracht vom Blumengeschäft „Bringsel“ wurde der Tag für die Frauen wieder eine runde und gelungene Sache.
Für Vorstandsvize Manfred Wulf war die Vorbereitung des Frauentages die letzte offizielle Amtshandlung. Der 80-Jährige wird zur Neuwahl Endes dieses Monats nicht mehr antreten. „Ich bleibe natürlich Mitglied des Heimatvereins zumal ich weiß, die Zukunft des Vereins ist weiter in guten Händen“, zeigte sich „unser Alterpräsident“ zuversichtlich.
Text und Fotos. Reinhard Rädler

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