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Frauentag 2017

Eine Rose zum Ehrentag

Auch in diesem Jahr lädt der Heimatverein Taucha wieder zu einer Frauentags-Veranstaltung ein. Damit setzt er die im Jahre 2005 vom damaligen Stadtmarketing-Club ins Leben gerufene Tradition weiter fort.
Am Donnerstag, den 8. März um 17.15 Uhr werden die Frauen (von den einzigen zu dieser Veranstaltung zugelassenen männlichen Vertretern des Heimatvereins) in den CT-Lichtspielen Taucha mit einer Rose und einem Glas Sekt begrüßt.
Danach wird der Film „Dieses bescheuerte Herz“ gezeigt. (Deutsche Tragikomödie aus dem Jahr 2017, nach dem gleichnamigen Roman von Lars Amend und Daniel Meyer, welcher 2013 erschien).
Danach wartet im angrenzenden “Bowlingdschungel” eine Köstlichkeit aus der Dschungelküche. Eine gute Gelegenheit, den Abend ausklingen zu lassen.
Karten zum Preis von 15,00 € (inkl. Sekt, Rose, Kinofilm, Köstlichkeit) können bei EP- Pilz in der Karl Große Str. erworben werden.
Infos gibt es auch unter der Tel: 034241 57947 von 08:00 bis 16:00 Uhr.
Die Veanstaltungen wurden bisher gut angenommen. Nicht wenige der Frauen aus Nah und Fern nutzten in den Vorjahren die Gelegenheit, um sich im Kreise der Familie oder auch mit ehemaligen Kollegen zu treffen und gemeinsam einen gemütlichen Abend zu verbringen.

Experimenteller Jahresabschluss beim Heimatverein

Diesmal ging es bei der Weihnachtsfeier des Heimatvereins nicht in Leipziger Gefilde, wie die MuKo oder Kabarett. Man blieb ganz bodenständig im Tauchaer Landgasthof “Gut Graßdorf” und lud zu einem im wahrsten Sinne des Wortes experimentellen Abend. Gemeint war damit aber nicht der Glühwein, der jedem Mitglied zur Begrüßung, auf einem echten Holzfeuer zubereitet, angeboten wurde, nein vielmehr ein hochprozentiges Getränk dessen zentrale Zutat der Wacholder ist. Heimatvereinsmitglied Nico Kermes (Feinbrand Taucha) hatte eine Gin-Verkostung vorbereitet und die Teilnehmer hatten aus vier unterschiedlichen Gin-Arten pur oder gemixt mit drei unterschiedlichen Tonic-Waters anhand einer Bewertungsmatrix ihren persönlichen Favoriten auszuwählen.
So unterschiedlich der Geschmack, so war auch das Urteil. Die einen favorisierten den finnischen Gin, die anderen den isländischen Wall Gin, die anderen den Heamont aus dem heimischen Weingut “Prinz zur Lippe” vom Schloß Proschwitz. Nico Kermes erläuterte dazu, dass Gin und Tonic als Heilmittel gegen Malaria angewendet wurde so zur Standardausrüstung der britischen Kolonialisten in Indien und Afrika gehörte. Passend zu den hochprozentigen Getränken gab es auch ein leckeres rustikales Büffet. Und Tom Richter, Sprecher es Tauchaer Jugendparlamentes und natürlich auch Mitglied des Heimatvereins untermalte den Abend musikalisch auf seinem Akkordeon.
Auf jeden Fall war es ein sehr unterhaltsamer Abend, wo man nicht nur über den Gin schnell ins Gespräch kam. Heimatvereinschef René Werner nahm die Gelegenheit war, sich für die aktive Teilnahme der Vereinsmitglieder bei den Aktionen des Heimatvereins zu bedanken und allen ein schönes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr zu wünschen.
Text: Matthias Kudra, Fotos: Reinhard Rädler

 

Aufruf des Heimatvereins Taucha

Im März 2018 stehen die Neuwahlen des Vorstandes beim Heimatverein Taucha an.
In einem offenen Brief sucht unser Verein, der am 23. Januar 1997 gegründet wurde, engagierte Mitstreiter:

Aufruf des Heimatvereins Taucha        

Wir suchen für unseren Verein, dem Heimatverein Taucha, ab März 2018 eine Führungskraft m/w, der/die die Geschicke des Vereins gemeinnützig lenkt.

Haben Sie Interesse und fühlen Sie sich mit unserer Heimat verbunden? Dann melden Sie sich bitte unter Tel.: 01718888690.

Unserer derzeitigen Vereinsaktivitäten belaufen sich auf die Mitgestaltung des Tauchscher Stadtfestes, Frauentagesveranstaltungen, Osterfeuer, Kartoffelmarkt und Weihnachtsmarkt. Aber auch die Ausgestaltung der beiden AGs “Entdecker Team” und “Sagenhaftes Taucha“ sowie die Sparte “Tauchaer Online-Stadtmagazin” sind feste Bestandteile der Vereinsarbeit.

Auszug unserer Satzung:

“Der Verein will in der Bevölkerung das Interesse für Heimatgeschichte und Traditionen der Stadt, ihrer Vereine und ihrer Umgebung fördern. Er will Heimat- und Volksfeste, speziell den “Tauchschen” unterstützen. Der Verein bezweckt die Unterstützung des Betreibens der städtischen Bibliothek und des Museums sowie der Denkmalpflege, insbesondere deren inhaltliche Gestaltung. Der Verein verfolgt hierbei ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts “Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung vom 16.03.1976 in der gültigen Fassung”.

Tatkräftige Unterstützung bekommen Sie von unsern ca. 80 Mitgliedern.

Mit freundlichen Grüßen
vom erweiterten Vorstand des HVT

 

Heimatver­ein fei­ert 20. Jah­restag

Das Stadtfest Tauchscher, das Osterfeuer, das Kartoffelfest oder der Weihnachtsmarkt leben seit 20 Jahren vom Engagement der rührigen Mitglieder des Vereins. Am 28. Mai 2017 feierten viele Mitglieder, Vertreter befreundeter Vereine und Unterstützer in einer lockeren Runde im Saal des Bowlingdschungel das Gründungsjubiläum. Jan Grepling begleitete den Tag mit seinem Saxophon.

Am 23. Januar 1997 wurde zur Gründungsversammlung von den 38 Anwesenden in den Räumen des Geschwister-Scholl-Gymnasiums die Satzung angenommen – der Heimatverein Taucha war gegründet. Erster Vorsitzender wurde damals Dr. Klaus Gillardon, bevor dann Helmut Köhler, Steffen Pilz und zuletzt René Werner die Vereinsführung übernahmen.
Heute zählt der Verein etwa 70 Mitglieder. Mit dem „Entdeckerteam“ der Grundschule Am Park und der AG „Sagenhaftes Taucha“ der Regenbogenschule erleben jährlich mehr als 20 Kinder, betreut von Mitgliedern des Vereins, Heimatkunde und -geschichte hautnah.
Bürgermeister Tobias Meier der kurz nach der Vereinsgründung mit damals 19 Jahren selbst Mitglied geworden war, bestätigte dem Verein, „…das er das kulturelle Leben Tauchas in vielfältiger Weise mitgestaltet und so das Bild der Stadt mitgeprägt hat“ und er hofft, dass auch die Neu-Tauchaer sich in dieser Gemeinschaft mit einbringen.
Auch der Landtagsabgeordnete Jörg Kiesewetter (CDU) bestätigte den Mitgliedern des Heimatvereins gelebte Bürgerschaft, mit der sie sich für ihre Stadt uneigennützig engagieren.
Zum Doppeljubiläum 2020, dem 850. Jahrestag der Verleihung des Stadtrechtes und dem 800. Geburtstag des Rittergutsschlosses, wird der Heimatverein ein maßgeblicher Partner werden.

Der Volkschor Taucha nutzte seinen Auftritt im kulturellen Teil, um dem scheidenden Restaurantchef René Werner für die Gastfreundschaft zu danken, denn für die Proben konnte der Chor die Räumlichkeiten zu guten Konditionen nutzen. Werners Nachfolger Karsten Tran und seine Ehefrau Ngyen Hai sicherte den Sängerinnen und Sängern unter Beifall zu, diese Tradition fortsetzen zu wollen.
Seit Januar 2012 fand sich montags der Chor hier zu seinen Proben zusammen und hat in dieser Zeit 151 Lieder aller Genres und 40 Weihnachtslieder einstudiert. Das Lied von der „kleinen Kneipe in unserer Straße“ hatte Werner dabei am liebsten gehört, weil die Gesänge durch das Belüftungssystem auch unten in der Gaststätte zu hören waren. Er konnte es fast schon mitsingen. Das Lied durfte ihm zu Ehren natürlich auch nicht im Programm fehlen. Hier erfuhren die Gäste auch, dass die bisherige Chorleiterin, Katrin Gerstner, den Dirigentenstab an ihre Nachfolgerin, Meta-Elisabeth Kuritz, weitergeben wird.

René Werner nutzte auch gleich die Gelegenheit, um mit Klaus Mutterer und Winfried Alshut mit dem Bowling-Jahrfescup 2016/17 auszuzeichnen. Sie treffen sich hier meist aller 14 Tage und haben über 6000 Punkte erspielt.

Höhepunkt der Feierstunde war die Verleihung des 20. Parthepreises. Die kleine Skulptur stellt das Erkennungszeichen des Vereins mit einer knienden Frau dar, die Wasser aus einer Schale gießt, was das Fließen der Parthe symbolisieren soll. Der Bürgermeister und der Vereinschef überreichten die letzte der zwanzig Unikate dieser Figur gemeinschaftlich an Karin Fregin und Karin Döring. Beide sind Gründungsmitglieder und zählen seitdem zu den aktiven Stützen des Vereins. Die “Parthe” wird neben einer Erläuterungstafel zukünftig in der Bibliothek und im Städtischen Museum zu sehen sein.

Text und Fotos: Reinhard Rädler

Jahreshauptversammlung

Tagesordnung:
1. Begrüßung
2. Feststellung der Tagesordnung,
3. Kassenbericht,
4. Jahresbericht des l.Vorsitzenden,
5. Aussprache über die Berichte,
6. Entlastung des bisherigen Vorstand und Entlastung Schatzmeister und Kassenprüfer für das Jahr 2016
7. Jahresplanung/Vorschau aufVereinsaktivitäten neuer Vorstand
8. Verschiedenes
Ergänzende Anträge oder auch Anregungen bitten wir fristgerecht beim Vorstand
einzureichen.

Am 13.03.2017 besteht auch die Möglichkeit die Beitragszahlung in bar für 2017 zu leisten !

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