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Jahresausklang und Ausblick 2020

Mit einer gemütlichen Weihnachtsfeier ließen die Mitglieder des Heimatvereins Taucha in der Sportlergaststätte „Zur dritten Halbzeit“ das Jahr ausklingen.
Vereinsvorsitzender Hartmut Nevoigt zog eine kurze Bilanz und bezeichnete das Jahr 2019 als erfolgreich und gelungen.
Zu den Vorhaben für das Jubiläumsjahr zählen beim Tauchscher die Flaniermeile, der Festumzug, dir Spielstraße und de Lampionumzug. Weiter ist eine Teilnahme beim Osterfeuer und zum Weihnachtsmarkt vorgesehen.
Der “Arbeitskreis Heimat- und Regionalgeschichte Taucha und Umgebung” soll zu einer fesen Größe gehören, ebenso die Betreuung der Arbeitsgemeinschaften Entdeckerteam und Sagenhaftes Taucha.
Am 27.01.2020 um 16:30 gibt es eine Unterstützung der Veranstaltung auf dem Schloss Taucha: Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus mit Film – „Vier Schwestern; Bezug: ehemaliges Barackenlager Taucha“.
Die Organisation und Beteiligung an Veranstaltungen, wie Frauentag, Taucha tanzt, Dîner en blanc und evtl. Trogbaurennen ist ebenfalls in der Planung.
Die „Trompetenkids“ und Tom Richter mit Luise Spormann auf dem Akkordeon stimmten musikalisch auf das Weihnachtsfest ein.
Text: Reinhard Rädler, Fotos:Joachim Chüo

“Ran an den Trog” beim 1. Trogbaurennen des Heimatvereins

“Ran an den Trog”, das war das Motto unter dem am Sonntag Nachmittag insgesamt 29 Seifenkisten beim 1. Trogbaurennen, den nagelneuen Trogbau der Deutschen Bahn inoffiziell einweihten. In zweijähriger Bauzeit war von der Deutschen Bahn in der Portitzer Strasse eine S-Bahn-Unterführung gebaut worden, die in wenigen Tagen offiziell eingeweiht werden soll. Doch erst einmal gehörte der Trogbau den tollkühnen Schmettenbauern und ihren Piloten. Dem Erfindungsreichtum der Schmettenbauer war dabei keine Grenze gesetzt. Sie rollten u.a. auf Holzrädern mit Wannen, auf einem grünen Drachen, im Bob oder ICE Express und sogar mit Bierkästen gepackt die 125 Meter lange Strecke mit 6% Gefälle herunter. “Es war ein Mordsgaudi und es hat viel Spass gemacht” sagte Tom Richter als er mit seinem grünen Drachen am Ziel angekommen war.
Die Tauchaer Oldtimerfreunde nutzten die Gelegenheit des offenen Tunnels zu einer Durchfahrt mit ihren knatternden Mopeds Schwalbe, SR2, oder Motorräder AWO und EMW.

Die Idee von Heimatvereinsmitglied Nico Kermes, der auf die Deutsche Bahn zugegangen war, die für seine Idee begeisterte und Unterstützung bekam. Unterstützung bekam der Heimatverein auch aus Plaußig, wo im nächsten Jahr am 3. Mai mit dem 15. Plaußiger Schmettenrennen eine ähnliche Veranstaltung stattfinden wird. Heiko Zeidler, der schon 13 Jahre das Plaußiger Schmettenrennen und auch das Trogbaurennen moderierte, lobte ausdrücklich die Initiative vom Heimatverein und die Zusammenarbeit von verschiedenen Vereinen in der Region. “Das ist wichtig” betonte er. So gingen beim 1. Tauchaer Trogbaurennen insgesamt 29 Fahrzeuge aus Portitz, Plaußig, Thekla und natürlich aus Taucha an den Start.

Dabei sein war natürlich alles, trotzdem wie bei einem Rennen ging es in zwei Kategorien auch um Sieger und Platzierte. Dabei wurden von einer Rennleitung, zu der auch Reinhard Müller vom Heimatvereins gehörte, die erreichten gefahrenen Meter und die Geschwindigkeit wie beim Skispringen in ein Punktsystem eingearbeitet. Bei den Erwachsenen siege Schmette 22 “1936 Firebird” mit 175 Punkten, gefolgt von “Felsental 1″ (Startnummer 21) mit 155 Punkten und “Bob Canada” (24) mit 140 Punkten. Spannend ging es auch bei den Kindern zu, wo die “Safari”-Schmette (14) -übrigens gebaut im Jahre 2009 – mit 173 Punkten gewann. Dahinter platzierten sich der Rolli (16) mit 160 und der “Käfer Nr.2 ” (19) mit 156 Punkten. Zusätzlich gab es noch einen Publikumspreis um die schönste Schmette, den am Ende noch nach einem Stechen ebenfalls “1936 Firebird” gewann. Auch Tauchas Bürgermeister Tobias Meier und Heimatvereinsvorsitzender Hartmut Nevoigt ließen es sich nicht nehmen, als Erste den Trog außerhalb der Wertung mit der Schmette von der Fotobox Leipzig herunter zu fahren.
“Es gibt immer etwas Neues zu entdecken” betonte Meier zu Eröffnung kurz nach seinem eigenen Start. Das 1. Trogbaurennen gehört mit Sicherheit dazu. Das Rennen wurde von einem umfangreichen Rahmenprogramm u.a. mit einem Kuchen- und Glühweinbasar vom Heimatverein Taucha, einer Torwand gesponsort von Schicketanz & Lajosfalvi Immobilien und DJ René Baatzsch untermalt. „Allen freundlichen Kuchenspendern und -verkäuferinen ein großes Dankeschön! Das Backwerk hat super Anklang gefunden!“, kam das Lob vom Heimatvereinsschef.
Mal sehen, vielleicht findet im nächsten Jahr ein weiteres Trogbaurennen statt.
Text: Matthias Kudra, Fotos: Reinhard Rädler

Sehen Sie auch ein Video von unserem Mitglied Joachim Chü0:

Auf die Schmette! Fertig! – Ran an den Trog!

Update 30.10.2019:
Wir suchen noch immer ein paar kräftige Helden, die unseren Rennfahrern bei der Landung beistehen. Also nutze JETZT Deine Chance, einer der legendären SCHMETTENFÄNGER zu werden. Stark wie ein Bär, blitzschnell im Fangen der Rennfahrzeuge und ein klein wenig leidensfähig solltest Du sein. Dafür ist Dir der Dank aller Gäste, der Rennfahrer und des Heimatvereins gewiß!!! Melde Dich schnellstens, entweder hier via Kommentar oder unter 0151 227 745 02 (Anruf oder Whatsapp). DANKE!!!
…und darum gehts:
Seit Wochen ist Chef-Organisator Nico Kermes vom Heimatverein Taucha dabei, das 1.Trogbaurennen zu Taucha in der (noch) gesperrten Bahnunterführung in der Portitzer Straße ein Seifenkistenrennen vorzubereiten. Die Rennvorbereitungen kommen langsam in die heiße Phase, denn die erste „Schmette“ soll am 3. November um 11 Uhr auf die Strecke gehen.
„Wir wollen mit einem lustigen Event quasi die bevorstehende Verkehrsfreigabe feiern. Diese Gelegenheit werden wir, wenn der Verkehr dann einmal rollen wird, wohl nie wieder bekommen“, sagte Heimatvereinsvorsitzender Hartmut Nevoigt. Auf der „heißesten Piste im Landkreis“, wie es die Veranstalter beschreiben, sollen dann die selbstgebauten Vehikel in Schwung gebracht werden.
Auf dem Parkplatz vom Kaufland in der Portitzer Str. wird das Fahrerlager aufgebaut. Außerdem gibt es ein feines Rahmenprogramm. Die Freiwillige Feuerwehr Taucha und ein Sanitätsteam von der Firma RettMedic werden für die Sicherheit sorgen.
„Alles was Du brauchst ist eine fahrbereite Schmette/Seifenkiste mit mindestens vier Rädern, Lenkung und Bremse. Helm nicht vergessen, auch eine richtige Rennfahrerkombi kannst Du anziehen, musst Du aber nicht. Jeder darf kostenlos antreten. Und schon steht der Jagd nach der besten Zeit nichts mehr im Wege.
Wir benötigen immer noch eine Menge Geld für die Organisation. GEMA, Strom und Werbung kosten allerhand. Wer also noch ein paar Euro los werden will, kann den Heimatverein Taucha e.V. gegen Spendenquittung unterstützen. Wir sagen schon mal laut und deutlich DANKE!

Bleibt am Ball – wir geben auch Gas! Freut Euch auf ein spektakuläres Event am 03.11.2019 in der Stadt Taucha“ “, wirbt Nico Kermes.
Text nach Infos vom Heimatverein und Foto: Reinhard Rädler. Grafik: Nico Kermes.

Kontakt unter trogbaurennen-taucha@t-online.de oder Telefon 0151-22774502.

Bankverbindung
Sparkasse Leipzig
IBAN DE84860555921100159408
BIC: WELADE8LXXX
Der Heimatverein Taucha e.V. hat den Status eines gemeinnützigen Vereins und ist berechtigt, Spendenbescheinigungen auszustellen.

 

Leibhaftige Frau Parthe gesucht

Das Logo des Heimatvereins Taucha zeigt die Frau Parthe, eine junge kniende Frau, deren weiblichen Rundungen dabei unbedeckt sind, während sie Wasser aus einer Schale gießt, was das Fließen des Partheflüsschens symbolisieren soll. Das Vorbild, die steinerne Brunnenfigur, findet man heute auf dem Rudolf-Winkelmann-Platz.
Es gehört nun schon zur Tradition des Festumzuges beim Stadtfest Tauchscher, dass auf dem Festwagen des Heimatvereins, eine junge Frau genau in diesem Outfit mitfährt, sich also so zeigt, wie der liebe Gott sie erschaffen hat.
Beim Festumzug 2014 musste diese Symbolfigur, mangels einer leibhaftigen Frau Parthe aus Fleisch und Blut, allerdings durch eine Schaufensterpuppe ersetzt werden. Dieses Schicksal droht dem Heimatverein leider in diesem Jahr auch. Die Parthestädter suchen deshalb händeringend nach einer wagemutigen Frau, die in diesem Jahr im Festumzug am 25. August als das „Frau Parthe-Double“ mitfahren möchte.
Dazu wird die Auserwählte mit Theaterfarben am ganzen Körper geschminkt sowie mit Tüll verhüllt. Die weiblichen Rundungen bleiben natürlich und unbedeckt. Die junge Frau, die sich dieser Aufgabe stellen möchte, erhält eine Aufwandsentschädigung. Auch hat sie einen Helfer zur Seite, der auf dem Wagen für ihre Sicherheit sorgt. Einzige Bedingung: Sie muss mindestens 18 Jahre alt sein.
Wer sich das zutraut, melde sich bitte unter info@heimatverein-taucha.de oder per Telefon unter 0152 2626 4060 beim Heimatverein Taucha.
Text und For: Reinhard Rädler

Dîner en blanc – das besondere Picknick des HVT

Musik lag in der Luft, am Sonntagnachmittag am großen Schöppenteich. Dort, wo in vier Wochen ein buntes Völkchen beim „Ancient Trance Festival“ für Farbenvielfalt sorgen wird, boten weiß gekleidete Gruppen einen schönen Kontrast zum Grün der Wiese und der Bäume.
Auf dem Areal vor dem Teich waren Campingtische aufgestellt, kleine Hocker oder leichte Stühle drumherum platziert oder es waren einfach nur Decken ausgebreitet. Darauf wurden mitgebrachter Kaffee und Kuchen oder kleine Snacks kredenzt. In diesem idyllischen Ambiente gab es Livemusik vom „DUO b-saxophone pur“ aus Naunhof.
Zu diesem ganz besonderen Picknick in seiner nunmehr schon fünften Auflage hatte der Heimatverein Taucha eingeladen; angelehnt an die in Paris 1988 entstandene Tradition des „Dîner en blanc“, dass sich Freunde und Bekannte zusammenfinden, um weiß gekleidet gemeinsam zu essen und zu plaudern. „Es ist immer wieder schön, wenn man sieht, wie diese Idee angenommen wird und wie Leute miteinander ins Gespräch kommen, die sich vorher nicht kannten“, freute sich Hartmut Nevoigt, Ideengeber des ersten Treffens und Vorsitzender des veranstaltenden Heimatvereins Taucha.
In den Gruppen und Grüppchen wurde geplaudert oder einfach nur die Tagesstimmung oder die Livemusik genossen. „Wir sind aber heute mal musikalisch auf Abwegen. Ich musiziere mit meiner Frau ansonsten als Saxophon-Duo, aber dieses Ambiente bot sich auch als Solo für meine Frau an, die ich mit dem Piano bei Jazz-Titeln und Welthits begleite“, erzählte Bernd Brückner, der mit seiner Frau Isabell auch im Gewandhausorchester spielt.

Es gab unter den gut 80 Gästen „Wiederholungstäter, wie Brigitte und Hans Bold mit ihren Nachbarn und Freunden aus Mockau, Christina und Werner Pihaule, die schon das dritte Mal dabei waren. Für die Familie Lorenz aus Taucha und ihrer befreundeten Familie Hempel aus Meusdorf war es eine Premiere. „Es ist einfach ein schöner Nachmittag in einer tollen Atmosphäre. Das war nicht unser letzter Besuch hier“, versprach die gut gelaunte Truppe. Es dauerte auch gar nicht lange, rückten sie mit Kathrin Salewski zusammen, die alleine aus Leipzig-Schönefeld nach Taucha gekommen war. „Mein Mann Lutz hat Schichtdienst und eh ich zuhause alleine rumsitze, hab ich mich auf den Weg gemacht“. Neugierig geworden waren auch Sabine Dänhardt aus Waldenau, die ihre Bekannte Regina Kupfer aus Leipzig-Stünz animiert hatte, mitzukommen. Stilvoll am mit einem Keramik-Kerzenleuchter dekorierten Tischchen genossen sie den Nachmittag. Die Warnungen zur Waldbrandstufe hatten sie natürlich beachtet, die Kerzen blieben kalt…
Die größte Runde bildeten die Tische mit Mitgliedern des Heimat- sowie des Schlossvereins und vom ‘Herrenkochclub Taucha‘. Zum selbstgebackenen Kuchen gab es neben Kaffee auch den einen oder anderen guten Schluck. „Schön wäre es, wenn sich noch mehr Vereine, so wie wir hier, miteinander zusammenfinden. Die nächste Gelegenheit dazu gibt es im nächsten Jahr am Sonntag, den 19. Juli“, meinte Karin Bell vom Vorstand des Heimatvereins. „“Wir möchten als Veranstaltungsträger für dieses Event zukünftig mehr werben. Deshalb wollen wir im nächsten Jahr, auch in Hinblick auf das Doppeljubiläum 2020, mit einem großen Banner auf das Dîner en blanc aufmerksam machen“ kündigte unsere Schriftführerin des Vereins an.

 

Taucha tafelt wieder ganz in weiß

Seine nunmehr 5.Auflage erlebt das Diner en Blanc  am Sonntag, den 07.Juli 2019, ab 15 Uhr auf der Wiese am großen Schöppenteich in Taucha.
Sinn und Zweck dieser Vorankündigung ist, dass sich noch mehr Tauchaer und ihre Gäste, als auch Interessierte aus dem nahen Umfeld  zu diesem sommerlichen Event in idyllischer Atmosphäre  zusammenfinden und schon jetzt den Termin fest einplanen, denn im Sommer stehen bekanntlich neben Urlaub viele Open Air Termine an.
Bei hoffentlich schönem Sommerwetter Freunde und Bekannte treffen, mit Fremden bei delikatem Essen und Trinken ins Gespräch kommen, das Leben an sich feiern – das ist das Credo dieser einmaligen Veranstaltung nach dem berühmten Pariser Vorbild.
Dies hat sich der Heimatverein Taucha, auch in diesem Jahr wieder Veranstaltungsträger,  fest auf die Fahne geschrieben und lädt auch in diesem Jahr wieder alle Tauchaer und Gäste zu diesem  besonderen Picknick mit musikalischer Umrahmung ein.
Apropos musikalische Umrahmung: Der Heimatverein konnte das Saxophon-Duo „DUO b-saxophone pur“ gewinnen, die Evergreens und Welthits des Jazz und Pop zur Freude und Unterhaltung der Gäste gekonnt vortragen werden. Dafür bittet der Heimatverein, der seines Zeichens gemeinnützig ist und die Künstler nicht aus der Vereinskasse vergüten will, schon jetzt alle Gäste um  einen unterstützenden Obolus vor Ort.
dinner_2016_DSC_0324Egal ob der Picknickkorb mit einer Brotzeit und Sekt, Kaffee und Kuchen oder ganz stilecht mit einem 3-Gänge-Menü gefüllt ist- eine Auflage gibt es:  Alle Teilnehmer, die Spaß an einem stilvollen Nachmittag haben und keine Mühen dafür scheuen,  erscheinen –  ausgerüstet mit Tischen, Tafeltüchern und Stühlen – weiß gekleidet.
Text: Karin Bell, Fotos: Reinhard Rädler

Erlös aus Stollenverkauf für Tauchaer Kitas

Der Stollenanschnitt am 1. Advent gehört mittlerweile schon zur Tradition auf dem Tauchaer Weihnachtsmarkt. Auch im letzten Jahr hatten Bürgermeister Tobias Meier (FDP) und die Mitglieder des Heimatvereins wieder alle Hände voll zu tun, denn die insgesamt 16 Stollen, die das Kaffeehaus Kraus zum Verkauf für einen guten Zweck gespendet hatte, fanden reißenden Absatz. Den Erlös aus dem Stollenverkauf hat der Heimatverein aufgerundet.

Spendenübergabe an Kita Flohkiste (Harmut Nevoigt, Sebastian Kraus, Janet Herzog v.r.n.l.)

In der vergangenen Woche übergab nun der Vorsitzende des Heimatvereins, Hartmut Nevoigt, der Tauchaer Kita „Flohkiste“ einen Scheck über 100 Euro. Dafür soll  Holzspielzeug für den Garten angeschafft werden, wie Erzieherin Janet Herzog informierte.Den „Pönitzer Waldgeistern“ wurde ebenfalls ein Scheck über die gleiche Summe übergeben „Wir wollen zum Kindertag ein neues Klettergerüst anschaffen. Da kommt der Geldsegen gerade recht“. informierte Erzieherin Birgit Kramer.

Spendenübergabe an Kita „Pönitzer Waldgeister“ (Hartmit Nevoigt und Erzieherin Birgit Kramer)

„An der Stollenaktion beteiligen wir uns schon einige Jahre, denn damit können wir uns mit unseren Möglichkeiten für Taucha einbringen“, sagte Konditor Sebastian Kraus zu seinem Engagement. „Ich habe selbst zwei Kinder bei den Waldgeistern und weiß, dass in einer Kita immer etwas gebraucht wird“, so Kraus, der mittlerweile auch in dem Tauchaer Ortsteil wohnt.

Heimatverein lädt Frauen ins Kino ein

Auch in diesem Jahr lädt der Heimatverein Taucha wieder zu einer Frauentags-Veranstaltung ein. Damit setzt er die im Jahre 2005 vom damaligen Stadtmarketing-Club ins Leben gerufene Tradition weiter fort.
Am Montag, den 11. März sind die Frauen in die CT-Lichtspielen Taucha eingeladen, wo sie mit einer Rose empfangen werden, um sich dann gemeinsam die turbulente deutsche Komödie „100 Dinge“, mit Florian David Fitz und Matthias Schweighöfer in den Hauptrollen, anzusehen, die um 20 Uhr beginnen wird.
Der Eintritt einschließlich eines Glases Sekt und einer Tüte Popcorn beträgt 6,50 € und ist direkt im Kino zu entrichten.
Für eine reibungslosen Vorbereitung wird aber um Vorbestellung unter info@heimatverein-taucha.de oder telefonisch bzw. per WhatsApp unter 0152 2626 4060 gebeten.
Durch die Schließung des Bowlingdschungels kann der traditionelle Ausklang des Abend in gemütlicher Runde in diesem Jahr nicht stattfinden. „Aber die Planungen für diese Veranstaltung im größeren Rahmen sind für das Festjahr 2020 bereits angelaufen“, informierte Heimatvereinschef Hartmut Nevoigt.

Ausstellung und Buch­le­sung im Stadt­museum

Aus Anlass des Beginns des Dreißigjährigen Krieges vor 400 Jahren erinnern unter dem Leitspruch „Je weniger Klingen, je größere Herzen“ fünf Museen des Landkreises Nordsachsen mit Sonderausstellungen an die Ereignisse im Großraum Leipzig. Auch das Städtische Museum Taucha ist an der Aufarbeitung dieser Thematik beteiligt
Bis zum 28. Oktober findet hier eine kleine Ausstellung mit dem Titel „Des Krieges Buchstaben“ statt. Taucha gehörte zwar nicht zu den Kampfgebieten der kriegerischen Auseinandersetzungen, war Durchgangs- und Übernachtungsort, hatte aber durch Flucht, Kälte, Hunger Seuchen, Brandstiftung, Hunger und Vergewaltigung auch stark zu leiden. Gab es vor dem Krieg noch 1200 Einwohner, war die Parthestadt danach auf 300 Einwohner dezimiert. Das Museum will in der Ausstellung zeigen, wie sich die Literatur mit dem Thema Krieg, Leid und Not, Hoffnung, Heldentum und Versagen schöpferisch auseinandergesetzt hat.
Dazu gibt es auch ein Rahmenprogramm:
Am Donnerstag, 14.06.2018, 18.00 Uhr findet im Städtischen Museum Taucha (Stadtbibliothek), Brauhausstraße 24, eine Buchlesung des Autors Jörg Olbrich aus seinem Buch „Der Winterkönig – Geschichten des Dreißigjährigen Krieges. Bd.1“, statt.
„Verwüstung, Hungersnöte, Armut und Pest kosteten zwischen 1618 und 1648 rund sechs Millionen Menschen das Leben. Der Auftakt der sechsteiligen Romanreihe „Geschichten des Dreißigjährigen Krieges“ überzeugt mit historischen Fakten und einer spannungsgeladenen Entwicklung“, heißt es im Begleittext zum Buch (hier voller Wortlaut).

Vorschau:
Am 5. September gibt es einen Vortrag „Leipzig und die Schweden“ und am 10. Oktober spricht Alexander Querengässer zum Thema „Militärmedizin – Versorgung im Felde“.

 

Frauentag 2017

Eine Rose zum Ehrentag

Auch in diesem Jahr lädt der Heimatverein Taucha wieder zu einer Frauentags-Veranstaltung ein. Damit setzt er die im Jahre 2005 vom damaligen Stadtmarketing-Club ins Leben gerufene Tradition weiter fort.
Am Donnerstag, den 8. März um 17.15 Uhr werden die Frauen (von den einzigen zu dieser Veranstaltung zugelassenen männlichen Vertretern des Heimatvereins) in den CT-Lichtspielen Taucha mit einer Rose und einem Glas Sekt begrüßt.
Danach wird der Film „Dieses bescheuerte Herz“ gezeigt. (Deutsche Tragikomödie aus dem Jahr 2017, nach dem gleichnamigen Roman von Lars Amend und Daniel Meyer, welcher 2013 erschien).
Danach wartet im angrenzenden „Bowlingdschungel“ eine Köstlichkeit aus der Dschungelküche. Eine gute Gelegenheit, den Abend ausklingen zu lassen.
Karten zum Preis von 15,00 € (inkl. Sekt, Rose, Kinofilm, Köstlichkeit) können bei EP- Pilz in der Karl Große Str. erworben werden.
Infos gibt es auch unter der Tel: 034241 57947 von 08:00 bis 16:00 Uhr.
Die Veanstaltungen wurden bisher gut angenommen. Nicht wenige der Frauen aus Nah und Fern nutzten in den Vorjahren die Gelegenheit, um sich im Kreise der Familie oder auch mit ehemaligen Kollegen zu treffen und gemeinsam einen gemütlichen Abend zu verbringen.

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