Schlagwort: Taucha (Seite 1 von 2)

Auf die Schmette! Fertig! – Ran an den Trog!

Seit Wochen ist Chef-Organisator Nico Kermes vom Heimatverein Taucha dabei, das 1.Trogbaurennen zu Taucha in der (noch) gesperrten Bahnunterführung in der Portitzer Straße ein Seifenkistenrennen vorzubereiten. Die Rennvorbereitungen kommen langsam in die heiße Phase, denn die erste „Schmette“ soll am 3. November um 11 Uhr auf die Strecke gehen.
„Wir wollen mit einem lustigen Event quasi die bevorstehende Verkehrsfreigabe feiern. Diese Gelegenheit werden wir, wenn der Verkehr dann einmal rollen wird, wohl nie wieder bekommen“, sagte Heimatvereinsvorsitzender Hartmut Nevoigt. Auf der „heißesten Piste im Landkreis“, wie es die Veranstalter beschreiben, sollen dann die selbstgebauten Vehikel in Schwung gebracht werden.
Auf dem Parkplatz vom Kaufland in der Portitzer Str. wird das Fahrerlager aufgebaut. Außerdem gibt es ein feines Rahmenprogramm. Die Freiwillige Feuerwehr Taucha und ein Sanitätsteam von der Firma RettMedic werden für die Sicherheit sorgen.
„Alles was Du brauchst ist eine fahrbereite Schmette/Seifenkiste mit mindestens vier Rädern, Lenkung und Bremse. Helm nicht vergessen, auch eine richtige Rennfahrerkombi kannst Du anziehen, musst Du aber nicht. Jeder darf kostenlos antreten. Und schon steht der Jagd nach der besten Zeit nichts mehr im Wege.
Wir benötigen immer noch eine Menge Geld für die Organisation. GEMA, Strom und Werbung kosten allerhand. Wer also noch ein paar Euro los werden will, kann den Heimatverein Taucha e.V. gegen Spendenquittung unterstützen. Wir sagen schon mal laut und deutlich DANKE!

Bleibt am Ball – wir geben auch Gas! Freut Euch auf ein spektakuläres Event am 03.11.2019 in der Stadt Taucha“ “, wirbt Nico Kermes.
Text nach Infos vom Heimatverein und Foto: Reinhard Rädler. Grafik: Nico Kermes.

Kontakt unter trogbaurennen-taucha@t-online.de oder Telefon 0151-22774502.

Bankverbindung
Sparkasse Leipzig
IBAN DE84860555921100159408
BIC: WELADE8LXXX
Der Heimatverein Taucha e.V. hat den Status eines gemeinnützigen Vereins und ist berechtigt, Spendenbescheinigungen auszustellen.

 

Leibhaftige Frau Parthe gesucht

Das Logo des Heimatvereins Taucha zeigt die Frau Parthe, eine junge kniende Frau, deren weiblichen Rundungen dabei unbedeckt sind, während sie Wasser aus einer Schale gießt, was das Fließen des Partheflüsschens symbolisieren soll. Das Vorbild, die steinerne Brunnenfigur, findet man heute auf dem Rudolf-Winkelmann-Platz.
Es gehört nun schon zur Tradition des Festumzuges beim Stadtfest Tauchscher, dass auf dem Festwagen des Heimatvereins, eine junge Frau genau in diesem Outfit mitfährt, sich also so zeigt, wie der liebe Gott sie erschaffen hat.
Beim Festumzug 2014 musste diese Symbolfigur, mangels einer leibhaftigen Frau Parthe aus Fleisch und Blut, allerdings durch eine Schaufensterpuppe ersetzt werden. Dieses Schicksal droht dem Heimatverein leider in diesem Jahr auch. Die Parthestädter suchen deshalb händeringend nach einer wagemutigen Frau, die in diesem Jahr im Festumzug am 25. August als das „Frau Parthe-Double“ mitfahren möchte.
Dazu wird die Auserwählte mit Theaterfarben am ganzen Körper geschminkt sowie mit Tüll verhüllt. Die weiblichen Rundungen bleiben natürlich und unbedeckt. Die junge Frau, die sich dieser Aufgabe stellen möchte, erhält eine Aufwandsentschädigung. Auch hat sie einen Helfer zur Seite, der auf dem Wagen für ihre Sicherheit sorgt. Einzige Bedingung: Sie muss mindestens 18 Jahre alt sein.
Wer sich das zutraut, melde sich bitte unter info@heimatverein-taucha.de oder per Telefon unter 0152 2626 4060 beim Heimatverein Taucha.
Text und For: Reinhard Rädler

Dîner en blanc – das besondere Picknick des HVT

Musik lag in der Luft, am Sonntagnachmittag am großen Schöppenteich. Dort, wo in vier Wochen ein buntes Völkchen beim „Ancient Trance Festival“ für Farbenvielfalt sorgen wird, boten weiß gekleidete Gruppen einen schönen Kontrast zum Grün der Wiese und der Bäume.
Auf dem Areal vor dem Teich waren Campingtische aufgestellt, kleine Hocker oder leichte Stühle drumherum platziert oder es waren einfach nur Decken ausgebreitet. Darauf wurden mitgebrachter Kaffee und Kuchen oder kleine Snacks kredenzt. In diesem idyllischen Ambiente gab es Livemusik vom „DUO b-saxophone pur“ aus Naunhof.
Zu diesem ganz besonderen Picknick in seiner nunmehr schon fünften Auflage hatte der Heimatverein Taucha eingeladen; angelehnt an die in Paris 1988 entstandene Tradition des „Dîner en blanc“, dass sich Freunde und Bekannte zusammenfinden, um weiß gekleidet gemeinsam zu essen und zu plaudern. „Es ist immer wieder schön, wenn man sieht, wie diese Idee angenommen wird und wie Leute miteinander ins Gespräch kommen, die sich vorher nicht kannten“, freute sich Hartmut Nevoigt, Ideengeber des ersten Treffens und Vorsitzender des veranstaltenden Heimatvereins Taucha.
In den Gruppen und Grüppchen wurde geplaudert oder einfach nur die Tagesstimmung oder die Livemusik genossen. „Wir sind aber heute mal musikalisch auf Abwegen. Ich musiziere mit meiner Frau ansonsten als Saxophon-Duo, aber dieses Ambiente bot sich auch als Solo für meine Frau an, die ich mit dem Piano bei Jazz-Titeln und Welthits begleite“, erzählte Bernd Brückner, der mit seiner Frau Isabell auch im Gewandhausorchester spielt.

Es gab unter den gut 80 Gästen „Wiederholungstäter, wie Brigitte und Hans Bold mit ihren Nachbarn und Freunden aus Mockau, Christina und Werner Pihaule, die schon das dritte Mal dabei waren. Für die Familie Lorenz aus Taucha und ihrer befreundeten Familie Hempel aus Meusdorf war es eine Premiere. „Es ist einfach ein schöner Nachmittag in einer tollen Atmosphäre. Das war nicht unser letzter Besuch hier“, versprach die gut gelaunte Truppe. Es dauerte auch gar nicht lange, rückten sie mit Kathrin Salewski zusammen, die alleine aus Leipzig-Schönefeld nach Taucha gekommen war. „Mein Mann Lutz hat Schichtdienst und eh ich zuhause alleine rumsitze, hab ich mich auf den Weg gemacht“. Neugierig geworden waren auch Sabine Dänhardt aus Waldenau, die ihre Bekannte Regina Kupfer aus Leipzig-Stünz animiert hatte, mitzukommen. Stilvoll am mit einem Keramik-Kerzenleuchter dekorierten Tischchen genossen sie den Nachmittag. Die Warnungen zur Waldbrandstufe hatten sie natürlich beachtet, die Kerzen blieben kalt…
Die größte Runde bildeten die Tische mit Mitgliedern des Heimat- sowie des Schlossvereins und vom ‘Herrenkochclub Taucha‘. Zum selbstgebackenen Kuchen gab es neben Kaffee auch den einen oder anderen guten Schluck. „Schön wäre es, wenn sich noch mehr Vereine, so wie wir hier, miteinander zusammenfinden. Die nächste Gelegenheit dazu gibt es im nächsten Jahr am Sonntag, den 19. Juli“, meinte Karin Bell vom Vorstand des Heimatvereins. „“Wir möchten als Veranstaltungsträger für dieses Event zukünftig mehr werben. Deshalb wollen wir im nächsten Jahr, auch in Hinblick auf das Doppeljubiläum 2020, mit einem großen Banner auf das Dîner en blanc aufmerksam machen“ kündigte unsere Schriftführerin des Vereins an.

 

Taucha tafelt wieder ganz in weiß

Seine nunmehr 5.Auflage erlebt das Diner en Blanc  am Sonntag, den 07.Juli 2019, ab 15 Uhr auf der Wiese am großen Schöppenteich in Taucha.
Sinn und Zweck dieser Vorankündigung ist, dass sich noch mehr Tauchaer und ihre Gäste, als auch Interessierte aus dem nahen Umfeld  zu diesem sommerlichen Event in idyllischer Atmosphäre  zusammenfinden und schon jetzt den Termin fest einplanen, denn im Sommer stehen bekanntlich neben Urlaub viele Open Air Termine an.
Bei hoffentlich schönem Sommerwetter Freunde und Bekannte treffen, mit Fremden bei delikatem Essen und Trinken ins Gespräch kommen, das Leben an sich feiern – das ist das Credo dieser einmaligen Veranstaltung nach dem berühmten Pariser Vorbild.
Dies hat sich der Heimatverein Taucha, auch in diesem Jahr wieder Veranstaltungsträger,  fest auf die Fahne geschrieben und lädt auch in diesem Jahr wieder alle Tauchaer und Gäste zu diesem  besonderen Picknick mit musikalischer Umrahmung ein.
Apropos musikalische Umrahmung: Der Heimatverein konnte das Saxophon-Duo „DUO b-saxophone pur“ gewinnen, die Evergreens und Welthits des Jazz und Pop zur Freude und Unterhaltung der Gäste gekonnt vortragen werden. Dafür bittet der Heimatverein, der seines Zeichens gemeinnützig ist und die Künstler nicht aus der Vereinskasse vergüten will, schon jetzt alle Gäste um  einen unterstützenden Obolus vor Ort.
dinner_2016_DSC_0324Egal ob der Picknickkorb mit einer Brotzeit und Sekt, Kaffee und Kuchen oder ganz stilecht mit einem 3-Gänge-Menü gefüllt ist- eine Auflage gibt es:  Alle Teilnehmer, die Spaß an einem stilvollen Nachmittag haben und keine Mühen dafür scheuen,  erscheinen –  ausgerüstet mit Tischen, Tafeltüchern und Stühlen – weiß gekleidet.
Text: Karin Bell, Fotos: Reinhard Rädler

Erlös aus Stollenverkauf für Tauchaer Kitas

Der Stollenanschnitt am 1. Advent gehört mittlerweile schon zur Tradition auf dem Tauchaer Weihnachtsmarkt. Auch im letzten Jahr hatten Bürgermeister Tobias Meier (FDP) und die Mitglieder des Heimatvereins wieder alle Hände voll zu tun, denn die insgesamt 16 Stollen, die das Kaffeehaus Kraus zum Verkauf für einen guten Zweck gespendet hatte, fanden reißenden Absatz. Den Erlös aus dem Stollenverkauf hat der Heimatverein aufgerundet.

Spendenübergabe an Kita Flohkiste (Harmut Nevoigt, Sebastian Kraus, Janet Herzog v.r.n.l.)

In der vergangenen Woche übergab nun der Vorsitzende des Heimatvereins, Hartmut Nevoigt, der Tauchaer Kita „Flohkiste“ einen Scheck über 100 Euro. Dafür soll  Holzspielzeug für den Garten angeschafft werden, wie Erzieherin Janet Herzog informierte.Den „Pönitzer Waldgeistern“ wurde ebenfalls ein Scheck über die gleiche Summe übergeben „Wir wollen zum Kindertag ein neues Klettergerüst anschaffen. Da kommt der Geldsegen gerade recht“. informierte Erzieherin Birgit Kramer.

Spendenübergabe an Kita „Pönitzer Waldgeister“ (Hartmit Nevoigt und Erzieherin Birgit Kramer)

„An der Stollenaktion beteiligen wir uns schon einige Jahre, denn damit können wir uns mit unseren Möglichkeiten für Taucha einbringen“, sagte Konditor Sebastian Kraus zu seinem Engagement. „Ich habe selbst zwei Kinder bei den Waldgeistern und weiß, dass in einer Kita immer etwas gebraucht wird“, so Kraus, der mittlerweile auch in dem Tauchaer Ortsteil wohnt.

Heimatverein lädt Frauen ins Kino ein

Auch in diesem Jahr lädt der Heimatverein Taucha wieder zu einer Frauentags-Veranstaltung ein. Damit setzt er die im Jahre 2005 vom damaligen Stadtmarketing-Club ins Leben gerufene Tradition weiter fort.
Am Montag, den 11. März sind die Frauen in die CT-Lichtspielen Taucha eingeladen, wo sie mit einer Rose empfangen werden, um sich dann gemeinsam die turbulente deutsche Komödie „100 Dinge“, mit Florian David Fitz und Matthias Schweighöfer in den Hauptrollen, anzusehen, die um 20 Uhr beginnen wird.
Der Eintritt einschließlich eines Glases Sekt und einer Tüte Popcorn beträgt 6,50 € und ist direkt im Kino zu entrichten.
Für eine reibungslosen Vorbereitung wird aber um Vorbestellung unter info@heimatverein-taucha.de oder telefonisch bzw. per WhatsApp unter 0152 2626 4060 gebeten.
Durch die Schließung des Bowlingdschungels kann der traditionelle Ausklang des Abend in gemütlicher Runde in diesem Jahr nicht stattfinden. „Aber die Planungen für diese Veranstaltung im größeren Rahmen sind für das Festjahr 2020 bereits angelaufen“, informierte Heimatvereinschef Hartmut Nevoigt.

Ausstellung und Buch­le­sung im Stadt­museum

Aus Anlass des Beginns des Dreißigjährigen Krieges vor 400 Jahren erinnern unter dem Leitspruch „Je weniger Klingen, je größere Herzen“ fünf Museen des Landkreises Nordsachsen mit Sonderausstellungen an die Ereignisse im Großraum Leipzig. Auch das Städtische Museum Taucha ist an der Aufarbeitung dieser Thematik beteiligt
Bis zum 28. Oktober findet hier eine kleine Ausstellung mit dem Titel „Des Krieges Buchstaben“ statt. Taucha gehörte zwar nicht zu den Kampfgebieten der kriegerischen Auseinandersetzungen, war Durchgangs- und Übernachtungsort, hatte aber durch Flucht, Kälte, Hunger Seuchen, Brandstiftung, Hunger und Vergewaltigung auch stark zu leiden. Gab es vor dem Krieg noch 1200 Einwohner, war die Parthestadt danach auf 300 Einwohner dezimiert. Das Museum will in der Ausstellung zeigen, wie sich die Literatur mit dem Thema Krieg, Leid und Not, Hoffnung, Heldentum und Versagen schöpferisch auseinandergesetzt hat.
Dazu gibt es auch ein Rahmenprogramm:
Am Donnerstag, 14.06.2018, 18.00 Uhr findet im Städtischen Museum Taucha (Stadtbibliothek), Brauhausstraße 24, eine Buchlesung des Autors Jörg Olbrich aus seinem Buch „Der Winterkönig – Geschichten des Dreißigjährigen Krieges. Bd.1“, statt.
„Verwüstung, Hungersnöte, Armut und Pest kosteten zwischen 1618 und 1648 rund sechs Millionen Menschen das Leben. Der Auftakt der sechsteiligen Romanreihe „Geschichten des Dreißigjährigen Krieges“ überzeugt mit historischen Fakten und einer spannungsgeladenen Entwicklung“, heißt es im Begleittext zum Buch (hier voller Wortlaut).

Vorschau:
Am 5. September gibt es einen Vortrag „Leipzig und die Schweden“ und am 10. Oktober spricht Alexander Querengässer zum Thema „Militärmedizin – Versorgung im Felde“.

 

Frauentag 2017

Eine Rose zum Ehrentag

Auch in diesem Jahr lädt der Heimatverein Taucha wieder zu einer Frauentags-Veranstaltung ein. Damit setzt er die im Jahre 2005 vom damaligen Stadtmarketing-Club ins Leben gerufene Tradition weiter fort.
Am Donnerstag, den 8. März um 17.15 Uhr werden die Frauen (von den einzigen zu dieser Veranstaltung zugelassenen männlichen Vertretern des Heimatvereins) in den CT-Lichtspielen Taucha mit einer Rose und einem Glas Sekt begrüßt.
Danach wird der Film „Dieses bescheuerte Herz“ gezeigt. (Deutsche Tragikomödie aus dem Jahr 2017, nach dem gleichnamigen Roman von Lars Amend und Daniel Meyer, welcher 2013 erschien).
Danach wartet im angrenzenden „Bowlingdschungel“ eine Köstlichkeit aus der Dschungelküche. Eine gute Gelegenheit, den Abend ausklingen zu lassen.
Karten zum Preis von 15,00 € (inkl. Sekt, Rose, Kinofilm, Köstlichkeit) können bei EP- Pilz in der Karl Große Str. erworben werden.
Infos gibt es auch unter der Tel: 034241 57947 von 08:00 bis 16:00 Uhr.
Die Veanstaltungen wurden bisher gut angenommen. Nicht wenige der Frauen aus Nah und Fern nutzten in den Vorjahren die Gelegenheit, um sich im Kreise der Familie oder auch mit ehemaligen Kollegen zu treffen und gemeinsam einen gemütlichen Abend zu verbringen.

Experimenteller Jahresabschluss beim Heimatverein

Diesmal ging es bei der Weihnachtsfeier des Heimatvereins nicht in Leipziger Gefilde, wie die MuKo oder Kabarett. Man blieb ganz bodenständig im Tauchaer Landgasthof „Gut Graßdorf“ und lud zu einem im wahrsten Sinne des Wortes experimentellen Abend. Gemeint war damit aber nicht der Glühwein, der jedem Mitglied zur Begrüßung, auf einem echten Holzfeuer zubereitet, angeboten wurde, nein vielmehr ein hochprozentiges Getränk dessen zentrale Zutat der Wacholder ist. Heimatvereinsmitglied Nico Kermes (Feinbrand Taucha) hatte eine Gin-Verkostung vorbereitet und die Teilnehmer hatten aus vier unterschiedlichen Gin-Arten pur oder gemixt mit drei unterschiedlichen Tonic-Waters anhand einer Bewertungsmatrix ihren persönlichen Favoriten auszuwählen.
So unterschiedlich der Geschmack, so war auch das Urteil. Die einen favorisierten den finnischen Gin, die anderen den isländischen Wall Gin, die anderen den Heamont aus dem heimischen Weingut „Prinz zur Lippe“ vom Schloß Proschwitz. Nico Kermes erläuterte dazu, dass Gin und Tonic als Heilmittel gegen Malaria angewendet wurde so zur Standardausrüstung der britischen Kolonialisten in Indien und Afrika gehörte. Passend zu den hochprozentigen Getränken gab es auch ein leckeres rustikales Büffet. Und Tom Richter, Sprecher es Tauchaer Jugendparlamentes und natürlich auch Mitglied des Heimatvereins untermalte den Abend musikalisch auf seinem Akkordeon.
Auf jeden Fall war es ein sehr unterhaltsamer Abend, wo man nicht nur über den Gin schnell ins Gespräch kam. Heimatvereinschef René Werner nahm die Gelegenheit war, sich für die aktive Teilnahme der Vereinsmitglieder bei den Aktionen des Heimatvereins zu bedanken und allen ein schönes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr zu wünschen.
Text: Matthias Kudra, Fotos: Reinhard Rädler

 

[nggallery id=“13″]

Erster Vorsitzender des Heimatvereins Taucha verstorben

Wie erst jetzt bekannt wurde, verstarb am 19. Oktober Dr. phil. Klaus Gilardon im Alter von 80 Jahren.

Dr. Klaus Gilardon (vorn) bei einer Stadtführung 2003

Dr. Klaus Gilardon war ein von seinen Schülern respektierter Lehrer an der Geschwister-Scholl-Schule. Er war ein geschichtsinteressierter Pädagoge, der zum Thema „Das Handwerk in Taucha“ promovierte. Später war er als Kustos für medizinhistorische Instrumente am Sudhoffinstitut der KMU Leipzig tätig.
Die Ergebnisse seiner Recherchen zur Tauchaer Stadtgeschichte machte er der Öffentlichkeit zugänglich. Am 23. Januar 1997 wurde zur Gründungsversammlung von den 38 Anwesenden in den Räumen des Geschwister-Scholl-Gymnasiums der Heimatverein Taucha war gegründet. Erster Vorsitzender wurde damals Dr. Klaus Gilardon. In dieser Eigenschaft kümmerte er sich besonders um die Arbeit der Museumsgruppe des Vereins. Er war maßgeblich an der Ausgestaltung von Ausstellungen im Museum beteiligt und schrieb Artikel für den Tauchaer Stadtanzeiger zu lokalgeschichtlichen Episoden. Auch in der Gründungsphase des Schlossvereins hatte er sich eingebracht.
Seine gedruckten Beiträge bleiben der Nachwelt als Belege für sein Schaffen erhalten.

Seite 1 von 2

© 2016 | Alle Rechte vorbehalten | Heimatverein Taucha e.V.