“Ran an den Trog” beim 1. Trogbaurennen des Heimatvereins

“Ran an den Trog”, das war das Motto unter dem am Sonntag Nachmittag insgesamt 29 Seifenkisten beim 1. Trogbaurennen, den nagelneuen Trogbau der Deutschen Bahn inoffiziell einweihten. In zweijähriger Bauzeit war von der Deutschen Bahn in der Portitzer Strasse eine S-Bahn-Unterführung gebaut worden, die in wenigen Tagen offiziell eingeweiht werden soll. Doch erst einmal gehörte der Trogbau den tollkühnen Schmettenbauern und ihren Piloten. Dem Erfindungsreichtum der Schmettenbauer war dabei keine Grenze gesetzt. Sie rollten u.a. auf Holzrädern mit Wannen, auf einem grünen Drachen, im Bob oder ICE Express und sogar mit Bierkästen gepackt die 125 Meter lange Strecke mit 6% Gefälle herunter. “Es war ein Mordsgaudi und es hat viel Spass gemacht” sagte Tom Richter als er mit seinem grünen Drachen am Ziel angekommen war.
Die Tauchaer Oldtimerfreunde nutzten die Gelegenheit des offenen Tunnels zu einer Durchfahrt mit ihren knatternden Mopeds Schwalbe, SR2, oder Motorräder AWO und EMW.

Die Idee von Heimatvereinsmitglied Nico Kermes, der auf die Deutsche Bahn zugegangen war, die für seine Idee begeisterte und Unterstützung bekam. Unterstützung bekam der Heimatverein auch aus Plaußig, wo im nächsten Jahr am 3. Mai mit dem 15. Plaußiger Schmettenrennen eine ähnliche Veranstaltung stattfinden wird. Heiko Zeidler, der schon 13 Jahre das Plaußiger Schmettenrennen und auch das Trogbaurennen moderierte, lobte ausdrücklich die Initiative vom Heimatverein und die Zusammenarbeit von verschiedenen Vereinen in der Region. “Das ist wichtig” betonte er. So gingen beim 1. Tauchaer Trogbaurennen insgesamt 29 Fahrzeuge aus Portitz, Plaußig, Thekla und natürlich aus Taucha an den Start.

Dabei sein war natürlich alles, trotzdem wie bei einem Rennen ging es in zwei Kategorien auch um Sieger und Platzierte. Dabei wurden von einer Rennleitung, zu der auch Reinhard Müller vom Heimatvereins gehörte, die erreichten gefahrenen Meter und die Geschwindigkeit wie beim Skispringen in ein Punktsystem eingearbeitet. Bei den Erwachsenen siege Schmette 22 “1936 Firebird” mit 175 Punkten, gefolgt von “Felsental 1″ (Startnummer 21) mit 155 Punkten und “Bob Canada” (24) mit 140 Punkten. Spannend ging es auch bei den Kindern zu, wo die “Safari”-Schmette (14) -übrigens gebaut im Jahre 2009 – mit 173 Punkten gewann. Dahinter platzierten sich der Rolli (16) mit 160 und der “Käfer Nr.2 ” (19) mit 156 Punkten. Zusätzlich gab es noch einen Publikumspreis um die schönste Schmette, den am Ende noch nach einem Stechen ebenfalls “1936 Firebird” gewann. Auch Tauchas Bürgermeister Tobias Meier und Heimatvereinsvorsitzender Hartmut Nevoigt ließen es sich nicht nehmen, als Erste den Trog außerhalb der Wertung mit der Schmette von der Fotobox Leipzig herunter zu fahren.
“Es gibt immer etwas Neues zu entdecken” betonte Meier zu Eröffnung kurz nach seinem eigenen Start. Das 1. Trogbaurennen gehört mit Sicherheit dazu. Das Rennen wurde von einem umfangreichen Rahmenprogramm u.a. mit einem Kuchen- und Glühweinbasar vom Heimatverein Taucha, einer Torwand gesponsort von Schicketanz & Lajosfalvi Immobilien und DJ René Baatzsch untermalt. „Allen freundlichen Kuchenspendern und -verkäuferinen ein großes Dankeschön! Das Backwerk hat super Anklang gefunden!“, kam das Lob vom Heimatvereinsschef.
Mal sehen, vielleicht findet im nächsten Jahr ein weiteres Trogbaurennen statt.
Text: Matthias Kudra, Fotos: Reinhard Rädler

Sehen Sie auch ein Video von unserem Mitglied Joachim Chü0:

Auf die Schmette! Fertig! – Ran an den Trog!

Update 30.10.2019:
Wir suchen noch immer ein paar kräftige Helden, die unseren Rennfahrern bei der Landung beistehen. Also nutze JETZT Deine Chance, einer der legendären SCHMETTENFÄNGER zu werden. Stark wie ein Bär, blitzschnell im Fangen der Rennfahrzeuge und ein klein wenig leidensfähig solltest Du sein. Dafür ist Dir der Dank aller Gäste, der Rennfahrer und des Heimatvereins gewiß!!! Melde Dich schnellstens, entweder hier via Kommentar oder unter 0151 227 745 02 (Anruf oder Whatsapp). DANKE!!!
…und darum gehts:
Seit Wochen ist Chef-Organisator Nico Kermes vom Heimatverein Taucha dabei, das 1.Trogbaurennen zu Taucha in der (noch) gesperrten Bahnunterführung in der Portitzer Straße ein Seifenkistenrennen vorzubereiten. Die Rennvorbereitungen kommen langsam in die heiße Phase, denn die erste „Schmette“ soll am 3. November um 11 Uhr auf die Strecke gehen.
„Wir wollen mit einem lustigen Event quasi die bevorstehende Verkehrsfreigabe feiern. Diese Gelegenheit werden wir, wenn der Verkehr dann einmal rollen wird, wohl nie wieder bekommen“, sagte Heimatvereinsvorsitzender Hartmut Nevoigt. Auf der „heißesten Piste im Landkreis“, wie es die Veranstalter beschreiben, sollen dann die selbstgebauten Vehikel in Schwung gebracht werden.
Auf dem Parkplatz vom Kaufland in der Portitzer Str. wird das Fahrerlager aufgebaut. Außerdem gibt es ein feines Rahmenprogramm. Die Freiwillige Feuerwehr Taucha und ein Sanitätsteam von der Firma RettMedic werden für die Sicherheit sorgen.
„Alles was Du brauchst ist eine fahrbereite Schmette/Seifenkiste mit mindestens vier Rädern, Lenkung und Bremse. Helm nicht vergessen, auch eine richtige Rennfahrerkombi kannst Du anziehen, musst Du aber nicht. Jeder darf kostenlos antreten. Und schon steht der Jagd nach der besten Zeit nichts mehr im Wege.
Wir benötigen immer noch eine Menge Geld für die Organisation. GEMA, Strom und Werbung kosten allerhand. Wer also noch ein paar Euro los werden will, kann den Heimatverein Taucha e.V. gegen Spendenquittung unterstützen. Wir sagen schon mal laut und deutlich DANKE!

Bleibt am Ball – wir geben auch Gas! Freut Euch auf ein spektakuläres Event am 03.11.2019 in der Stadt Taucha“ “, wirbt Nico Kermes.
Text nach Infos vom Heimatverein und Foto: Reinhard Rädler. Grafik: Nico Kermes.

Kontakt unter trogbaurennen-taucha@t-online.de oder Telefon 0151-22774502.

Bankverbindung
Sparkasse Leipzig
IBAN DE84860555921100159408
BIC: WELADE8LXXX
Der Heimatverein Taucha e.V. hat den Status eines gemeinnützigen Vereins und ist berechtigt, Spendenbescheinigungen auszustellen.

 

Arbeitskreis will Heimatgeschichte bewahren

Der Dewitzer Reinhard Mütze stellte im März 2019 zur Eröffnung der Sonderausstellung “Nachbarn” im Stadtmuseum erstmals die Idee vor, einen Arbeitskreis „Regional-und Heimatgeschichte“ aus Fach- und Amateurhistorikern zu bilden
Nun soll es Realität werden.
Hat Heimat in einer globalisierten Welt noch einen Wert?
Ist Heimat immer nur der Geburtsort und die gewohnte Küche?
Die Vertrautheit, die Identität mit seiner Lebensumwelt mit Überschaubarkeit schafft Nähe, Vertrautheit und Geborgenheit.
Die Beschäftigung mit der Geschichte ist nicht nur Sammlung von Fakten und Jahreszahlen, sondern die Kenntnisse dienen zum Verständnis der heutigen Zeit.
Fachhistoriker und Ortschronisten haben einen reichen Schatz an historischen und aktuellen Arbeiten geschaffen.
Der Heimatverein und der Schloßverein sind fester Bestandteil Erinnerungskultur der Stadt Taucha. Die Vorbereitung der Sonderausstellung „Nachbarn“ im Stadtmuseum  ist ein schönes Beispiel gemeinschaftlicher Arbeit der Ortschronisten mit der Museologin Frau Döring.
Eingebunden in den Heimatverein Taucha, in enger Zusammenarbeit mit dem Museum und mit Empfehlungen des Bürgermeisters Tobias Meier lade ich Sie am

Mittwoch, 04. Sept. 2019 um 18.30 Uhr
in den Mehrzweckraum im Bürgerhaus Schloß Taucha

zum “Arbeitskreis Heimat- und Regionalgeschichte Taucha und Umgebung” ein

Ziel ist zunächst der Ideenaustausch für die Gestaltung und Inhalte des AK. Vielleicht können wir die Tauchaer Fachhistoriker für einzelne Vorträge und unterstützende Hinweise gewinnen. Hilfreich sind auch historischer Bilder, Karten und mündliche Informationen oder befristete Überlassung solcher Dokumente zur Digitalisierung für die zentrale Archivierung im Museumsserver.
Unsere Arbeit soll neben der Heimatforschung auch die Dokumentation der Gegenwart sein.

Mit freundlichen Grüßen Reinhard Mütze
Mitglied im Heimatverein Taucha

Hundekostüm für’s Auto erwärmte Publikum


Zum Tauchscher-Festumzug hatten sich als mehr 50 Vereine und Unternehmen einige Überraschungen ausgedacht. Obwohl es in diesem Jahr keine Jury gab, ein Bild eroberte die Herzen des Publikums: „Viele haben mich auf den 1. Tauchaer Hundesport e.V. angesprochen, für die – insbesondere durch das fantastische Hundekostüm des Autos – dieses Bild die klare Nummer 1 des Jahres war“, informierte Heimatvereinschef Hartmut Nevoigt, der mit seinen Mitgliedern für den Umzug verantwortlich zeichnete.

Und die Flaniermeile kam wieder seht gut bei den Tauchaern an.

Welchen Stellplatz habe ich beim Festumzug?


Die Teilnehmer am Festumzug können ihren Stellplatz beim Vorsitzenden des Heimatvereins,  Hartmut Nevoigt, erfragen.
(Tel.: 0152 2626 4060 oder per E-Mail: info@heimatverein-taucha.de )

Leibhaftige Frau Parthe gesucht

Das Logo des Heimatvereins Taucha zeigt die Frau Parthe, eine junge kniende Frau, deren weiblichen Rundungen dabei unbedeckt sind, während sie Wasser aus einer Schale gießt, was das Fließen des Partheflüsschens symbolisieren soll. Das Vorbild, die steinerne Brunnenfigur, findet man heute auf dem Rudolf-Winkelmann-Platz.
Es gehört nun schon zur Tradition des Festumzuges beim Stadtfest Tauchscher, dass auf dem Festwagen des Heimatvereins, eine junge Frau genau in diesem Outfit mitfährt, sich also so zeigt, wie der liebe Gott sie erschaffen hat.
Beim Festumzug 2014 musste diese Symbolfigur, mangels einer leibhaftigen Frau Parthe aus Fleisch und Blut, allerdings durch eine Schaufensterpuppe ersetzt werden. Dieses Schicksal droht dem Heimatverein leider in diesem Jahr auch. Die Parthestädter suchen deshalb händeringend nach einer wagemutigen Frau, die in diesem Jahr im Festumzug am 25. August als das „Frau Parthe-Double“ mitfahren möchte.
Dazu wird die Auserwählte mit Theaterfarben am ganzen Körper geschminkt sowie mit Tüll verhüllt. Die weiblichen Rundungen bleiben natürlich und unbedeckt. Die junge Frau, die sich dieser Aufgabe stellen möchte, erhält eine Aufwandsentschädigung. Auch hat sie einen Helfer zur Seite, der auf dem Wagen für ihre Sicherheit sorgt. Einzige Bedingung: Sie muss mindestens 18 Jahre alt sein.
Wer sich das zutraut, melde sich bitte unter info@heimatverein-taucha.de oder per Telefon unter 0152 2626 4060 beim Heimatverein Taucha.
Text und For: Reinhard Rädler

Dîner en blanc – das besondere Picknick des HVT

Musik lag in der Luft, am Sonntagnachmittag am großen Schöppenteich. Dort, wo in vier Wochen ein buntes Völkchen beim „Ancient Trance Festival“ für Farbenvielfalt sorgen wird, boten weiß gekleidete Gruppen einen schönen Kontrast zum Grün der Wiese und der Bäume.
Auf dem Areal vor dem Teich waren Campingtische aufgestellt, kleine Hocker oder leichte Stühle drumherum platziert oder es waren einfach nur Decken ausgebreitet. Darauf wurden mitgebrachter Kaffee und Kuchen oder kleine Snacks kredenzt. In diesem idyllischen Ambiente gab es Livemusik vom „DUO b-saxophone pur“ aus Naunhof.
Zu diesem ganz besonderen Picknick in seiner nunmehr schon fünften Auflage hatte der Heimatverein Taucha eingeladen; angelehnt an die in Paris 1988 entstandene Tradition des „Dîner en blanc“, dass sich Freunde und Bekannte zusammenfinden, um weiß gekleidet gemeinsam zu essen und zu plaudern. „Es ist immer wieder schön, wenn man sieht, wie diese Idee angenommen wird und wie Leute miteinander ins Gespräch kommen, die sich vorher nicht kannten“, freute sich Hartmut Nevoigt, Ideengeber des ersten Treffens und Vorsitzender des veranstaltenden Heimatvereins Taucha.
In den Gruppen und Grüppchen wurde geplaudert oder einfach nur die Tagesstimmung oder die Livemusik genossen. „Wir sind aber heute mal musikalisch auf Abwegen. Ich musiziere mit meiner Frau ansonsten als Saxophon-Duo, aber dieses Ambiente bot sich auch als Solo für meine Frau an, die ich mit dem Piano bei Jazz-Titeln und Welthits begleite“, erzählte Bernd Brückner, der mit seiner Frau Isabell auch im Gewandhausorchester spielt.

Es gab unter den gut 80 Gästen „Wiederholungstäter, wie Brigitte und Hans Bold mit ihren Nachbarn und Freunden aus Mockau, Christina und Werner Pihaule, die schon das dritte Mal dabei waren. Für die Familie Lorenz aus Taucha und ihrer befreundeten Familie Hempel aus Meusdorf war es eine Premiere. „Es ist einfach ein schöner Nachmittag in einer tollen Atmosphäre. Das war nicht unser letzter Besuch hier“, versprach die gut gelaunte Truppe. Es dauerte auch gar nicht lange, rückten sie mit Kathrin Salewski zusammen, die alleine aus Leipzig-Schönefeld nach Taucha gekommen war. „Mein Mann Lutz hat Schichtdienst und eh ich zuhause alleine rumsitze, hab ich mich auf den Weg gemacht“. Neugierig geworden waren auch Sabine Dänhardt aus Waldenau, die ihre Bekannte Regina Kupfer aus Leipzig-Stünz animiert hatte, mitzukommen. Stilvoll am mit einem Keramik-Kerzenleuchter dekorierten Tischchen genossen sie den Nachmittag. Die Warnungen zur Waldbrandstufe hatten sie natürlich beachtet, die Kerzen blieben kalt…
Die größte Runde bildeten die Tische mit Mitgliedern des Heimat- sowie des Schlossvereins und vom ‘Herrenkochclub Taucha‘. Zum selbstgebackenen Kuchen gab es neben Kaffee auch den einen oder anderen guten Schluck. „Schön wäre es, wenn sich noch mehr Vereine, so wie wir hier, miteinander zusammenfinden. Die nächste Gelegenheit dazu gibt es im nächsten Jahr am Sonntag, den 19. Juli“, meinte Karin Bell vom Vorstand des Heimatvereins. „“Wir möchten als Veranstaltungsträger für dieses Event zukünftig mehr werben. Deshalb wollen wir im nächsten Jahr, auch in Hinblick auf das Doppeljubiläum 2020, mit einem großen Banner auf das Dîner en blanc aufmerksam machen“ kündigte unsere Schriftführerin des Vereins an.

 

Anmeldung zum Festumzug Tauchscher 2019

Auch in diesem Jahr ist der Heimatverein Taucha wieder verantwortlich für die Organisation und Durchführung des großen Festumzuges zum Tauchscher am 25. August 2019.
Der Festumzug am Tauchscher-Sonntag ist immer wieder der Höhepunkt der drei tollen Tage in Taucha und ist bei Einheimischen, genauso wie bei Gästen aus dem Umland, beliebt.
Um am Festumzug teilzunehmen ist eine vorherige Anmeldung notwendig. Nur so ist es möglich, allen Teilnehmern auch einen guten Startplatz zu ermöglichen und einen reibungslosen Ablauf zu organisieren.
Die Teilnahme am Festumzug kostet 10,00 Euro. Darin enthalten sind die Gebühren, die wir zur Sicherung und Durchführung des Festumzuges benötigen. Hier finden Sie auch eine Telefonnumer für Rückfragen.
Bitte füllen Sie das Formular aus, um sich eine Teilnahme am Festumzug zu sichern. (Download des Formulars zum Ausdrucken).

 

Aktionstag gegen Rechts in Taucha

Am Samstag findet ab 14 Uhr auf dem Tauchaer Marktplatz ein Aktionstag gegen Rechtsextremismus statt. Viele Tauchaer Vereine, darunter auch der Heimatverein beteiligen sich an einem bunten, solidarischen Programm. Damit wollen die Akteure klar Stellung beziehen gegen rechtsextreme Sprüche, die immer wieder an Straßenschildern und Häusern gesprüht werden. HVT-Vorsitzender Hartmut Nevoigt sagte dazu: “Ich unterstütze die Aktion der jungen Leute und finde es absolut richtig, im Rahmen einer parteiunabhängigen Initiative ein deutliches Signal gegen die in Taucha präsenten rechten Tendenzen zu setzen”.

Organisiert wird der Aktionstag von der Solidarische Alternativen für Taucha (SafT), die auf dem Markt mit den Bürgern ins Gespräch kommen will. Ein Mitglied der Initiative sagte gegenüber Taucha-Kompakt dazu: “Wir wollen für eine erhöhte Aufmerksamkeit sorgen, damit rechte Parolen nicht länger ungesehen bleiben. Viele nehmen diese im Stadtbild gar nicht wahr”. Bürgermeister Tobias Meier begrüßt die Initiative und sagte gegenüber Taucha-Kompakt dazu: “Es ist gut und wichtig, dass wir Tauchaer haben, die sich derart engagieren. Mit der Zeittauschbörse, dem Jugendparlament, dem Streetworker und den Schulsozialarbeitern sind wir bereits bestens aufgestellt. Dass sich nun weitere Menschen engagieren, ist ein gutes Signal”. Am Samstag heißt es also Zivilcourage zeigen und klar Stellung gegen Rassismus, Nationalsozialismus, Antisemitismus und Homophobie zu beziehen.
Text: nach Informationen der SafT

Taucha tafelt wieder ganz in weiß

Seine nunmehr 5.Auflage erlebt das Diner en Blanc  am Sonntag, den 07.Juli 2019, ab 15 Uhr auf der Wiese am großen Schöppenteich in Taucha.
Sinn und Zweck dieser Vorankündigung ist, dass sich noch mehr Tauchaer und ihre Gäste, als auch Interessierte aus dem nahen Umfeld  zu diesem sommerlichen Event in idyllischer Atmosphäre  zusammenfinden und schon jetzt den Termin fest einplanen, denn im Sommer stehen bekanntlich neben Urlaub viele Open Air Termine an.
Bei hoffentlich schönem Sommerwetter Freunde und Bekannte treffen, mit Fremden bei delikatem Essen und Trinken ins Gespräch kommen, das Leben an sich feiern – das ist das Credo dieser einmaligen Veranstaltung nach dem berühmten Pariser Vorbild.
Dies hat sich der Heimatverein Taucha, auch in diesem Jahr wieder Veranstaltungsträger,  fest auf die Fahne geschrieben und lädt auch in diesem Jahr wieder alle Tauchaer und Gäste zu diesem  besonderen Picknick mit musikalischer Umrahmung ein.
Apropos musikalische Umrahmung: Der Heimatverein konnte das Saxophon-Duo „DUO b-saxophone pur“ gewinnen, die Evergreens und Welthits des Jazz und Pop zur Freude und Unterhaltung der Gäste gekonnt vortragen werden. Dafür bittet der Heimatverein, der seines Zeichens gemeinnützig ist und die Künstler nicht aus der Vereinskasse vergüten will, schon jetzt alle Gäste um  einen unterstützenden Obolus vor Ort.
dinner_2016_DSC_0324Egal ob der Picknickkorb mit einer Brotzeit und Sekt, Kaffee und Kuchen oder ganz stilecht mit einem 3-Gänge-Menü gefüllt ist- eine Auflage gibt es:  Alle Teilnehmer, die Spaß an einem stilvollen Nachmittag haben und keine Mühen dafür scheuen,  erscheinen –  ausgerüstet mit Tischen, Tafeltüchern und Stühlen – weiß gekleidet.
Text: Karin Bell, Fotos: Reinhard Rädler

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